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Rennberichte

12-Std.-EM in Dießen

Trieber Mountainbiker bei der 12-Std.-EM in Dießen und beim Cube-Cup in Steinbach/W. erfolgreich.

Wiedereinmal richtete der MSC Dießen die 12-Std-EM der Hobbyfahrer rund um den Schatzberg am Ammersee aus. Pro Runde wurden im Wechsel jeweils 7,76 km und 140 hm zu bewältigen. Dieser Herausforderung stellte sich einmal mehr das Ehepaar Kerstin und Uwe Kuhnlein vom Team Sirius Sporthaus Erhardt. Die für den RVC Trieb startenden Frankenwälder sind bei den „Mehrstundenrennen“ keine Unbekannten. Regelmäßig gelingt es ihnen hier Spitzenplatzierungen einzufahren, wie zuletzt auch in Schnaittach und Külsheim, wo Kerstin Kuhnlein sowohl mit ihrem Ehemann Uwe, als auch mit Sascha Liebrenz im „2er-Mixed“ jeweils den 1. Platz belegte. Auch in Dießen gelang es ihnen ganz nach vorne zu fahren und somit in diesem Jahr zum 3. Mal den 1. Platz bei einem 12-Std.-Rennen zu belegen. Erfreulich war zudem, dass Kerstin Kuhnlein die schnellste Frau auf dem anspruchsvollen Rundkurs im gesamten Teilnehmerfeld war.6 Trieber fanden sich auf der Startliste beim Steinbacher Cube-Cup-Rennen. So belegte in der AK U7 Jonas Funke einen erfreulichen 5. Platz. Eva Wagner musste zwar ihre Kontrahentin Lina Dorscht vom TSV Scheßlitz deutlich ziehen lassen, konnte aber wichtige 22 Punkte für ihren 2. Platz auf ihrem Konto der Gesamtwertung gutschreiben lassen. Johannes Dirauf, der sich eigentlich lieber auf den Marathondistanzen bewegt, ging in der AK M20 an den Start. Hier schrammte er knapp am Podest vorbei. Er belegt Platz 4. Wiedereinmal nicht zu schlagen war Uli Schmittlutz, der RVCler in den Farben des Team Messingschlager sicherte sich mit mehr als einer Minute Vorsprung auf den 6 langen Runden als Tagesschnellster den obersten Podestplatz. In der Altersklasse Herren 2 tat es ihm Daniel Erhart gleich. Alexander Bächer belegte hier Platz 6.

  • UCI-Etappenrennen Lanzarote
  • Löbichau - 12. Haldenmarathon
  • Deutsche Meisterschaft u.FBM

UCI-Etappenrennen 4 Stages Lanzarote

4 Mountainbiker des RVC Trieb und RVC Stetten stellten sich den Anforderungen an die Weltelite der Marathon-Mountainbiker, auf Lanzarote

Während sich hier in unserem Land die Biker noch mit Schnee und Eis, oder auf der „Rolle“ mit ihrer Saisonvorbereitung beschäftigten, zogen es Michael Zahn (RVC Stetten), der Coburger Marco Beetz, Andreas Menzel und Klaus Rübensaal (alle RVC Trieb) vor, sich mit den internationalen Größen des Mountainbikesports zu messen.
An vier Tagen stellten sie sich den Herausforderungen der beliebten Vulkaninsel Lanzarote. Staubige Sandpisten, scharfkantigen Lavafeldern und steile Anstiege warteten auf die ambitionierten Biker.
Die erste Etappe, die mit 39 km eine relativ kurze Distanz aufwies, war für die drei Trieber Menzel, Rübensaal und Beetz und dem Stettener Zahner, ideal zum Akklimatisieren. So waren sie zunächst mit ihren Ergebnissen bei diesen ungewohnten Streckenbedingungen zufrieden. Michael Zahn finishte diese Etappe in einer Zeit von 1:51:10 Std. als 71. in der Elite-Kategorie, Marco Beetz benötigte 1:32:35 Std. (Master 30 / 23.), Andreas Menzel 1:40:49 (Master 50 / 7.) und Mr. Bike 1:41:23 (Master 50 / 10.).
Zur zweiten Etappe standen die vier dann doch fast ganz hinten am Start. Nach dem Motto
„Augen zu und durch“ wurde versucht vom Start weg so schnell wie möglich, sehr weit nach vorne zu fahren.
Die Strecke führte diesmal in den Süden der Insel. Die Insel zeigte den Startern an diesem Tag super Trails und anspruchsvolle Abfahrten. Dann aber auch wieder ein paar Kilometer durch Sanddünen, die richtig an den Kräften zehrten. Das kam wiederum den „Drücker“ Andi Menzel zugute, der diese Etappe auf Platz 10 seiner Altersklasse beendete. Michael Zahner überfuhr als 66. die Ziellinie. Marco Beetz belegte Platz 31, Klaus Rübensaal Platz 9 in seiner Altersklasse.
Als 3. Etappe stand ein Bergzeitfahren über 21km auf dem Programm. Es ging direkt vom Strand in Famara zur Wetterstation Erimata de Las Nieves hoch. Dabei waren 782 Höhenmeter zu überwinden. Marco Beetz gelang es ¾ der Strecke ein hohes Tempo zu halten, bis ihm schließlich 5 km vor Ziel die Puste ausging. Trotzdem erreichte er das Ziel als 121ter (AK 32.). Zahner konnte sich zunächst auch gut positionieren, im technischen Teil der Etappe musste er jedoch zurückstecken und so reichte es für ihn nach 1:17:25 zum 64. Platz in der AK Elite. Klaus Rübensaal hingegen kamen die Berge gerade recht. Er konnte seinen M50 Kollegen Andreas Menzel ein paar Minuten hinter sich lassen. Rübensaal erreichte nach 1:12:11 Std. die Ziellinie (Platz 4.) und Andi Menzel nach 1:15:08 (AK 10.).
Am Tag 4 wurde die Ausdauer so richtig auf den Prüfstand gestellt. Es stand die Königsetappe mit 87 Km auf dem Programm. Das Rennen ging, obwohl ein langer Tag bevor stand, zügig los. Nach 45 km kam an der östlich gelegenen Talsperre der längsten Anstieg (ca. 10km) hoch zu den Windmühlen bei Tiagua. In der Reihenfolge Beetz, Rübensaal, Menzel und Zahner fuhren die 4 Biker „in den Berg rein“. Mr. Bike die Bergziege fuhr hier die meisten wertvolle Minuten raus. Oben angelangt, ging es auf den „Rückweg“ durch das biospheren Reservat mit all seinen schönen Lavafeldern. Diese verlangten den Teilnehmern einiges an Fahrtechnik ab. Endlich im Start/ Ziel Bereich angekommen, durften sich die Fahrer Zahner 5:35:00 (AK 60.), Beetz 4:22:07 (AK 24.), Menzel 4:45:40 (AK 8.) und Rübensaal 4:46:44 (AK 11.) über ihren gelungen Sturz und verletzungsfreien Saisonstart freuen.

In der Endabrechnung wurden folgende Platzierungen erreicht: Marco Beetz Platz 100 (AK 23.) in der Gesamtwertung, Klaus Rübensaal 169. (AK 7.) Andi Menzel 174. (AK 9.), Michael Zahner Platz 235 (AK 59.).

Löbichau - 12. Haldenmarathon

Eröffnung der MTB-Marathon-Saison – RVCler starten mit hervorragenden Ergebnissen in Thüringen und Unterfranken
Löbichau – 12. Haldenmarathon
Ganz so hatten es sich die beiden Steinwiesener Kerstin und Uwe Kuhnlein (beide RVC Trieb) ihren Start in die Marathon-Bike-Saison wohl nicht vorgestellt. Nachdem sie auf der Anfahrt nach Löbichau zum „Halden-Bike-Marathon“ eine Stunde im Stau verbrachten, verblieb zum Aufwärmen nur der Spurt vom Parkplatz zum Start. Nichts desto Trotz, erzielten Kerstin und Uwe ausgezeichnete Platzierungen auf der anspruchsvollen Strecke die über die rekultivierte Halde von Löbichau führte. Kerstin konnte nach ihren 54 km als schnellste Dame die Ziellinie überqueren. Uwe kämpfte bis auf's Messer und konnte, nachdem er nach dem Start auf den letzten Platz zurückfiel, auf der Langdistanz (108 km) den 2. Platz in der AK Sen.1, ergattern.
Hofheim – 10. Haßbergsprint / - rittBei sonnigen 20 Grad zog es Kerstin und Uwe Kuhnlein am darauf folgenden Wochenende nach Hofheim zum Haßbergsprint/-ritt, welcher zum 10. Mal vom Tria TC Hofheim veranstaltet wurde. Neben den beiden starteten auch Lukas Hoch, Yvonne Kuhnlein, Sascha Liebrenz und Simon Dörner in der Kategorie Haßbergsprint (36 km / ca. 770 hm). Sie traten unter anderem gegen die Schneckenloher Markus Völker, Micha Weber, Frank Butters, Marco Eckert, Jens Schwämmlein, Wolfgang Müller und dem prominentesten und erfolgreichsten fränkischen MTBler Jo Oesner, Lokalmatador aus Würzburg, an. Jo Oechsner musste sich an diesem Tag nur dem 30 Jahre jüngeren Hannes Spahn vom TSV Werneck geschlagen geben. Super lief es für Simon Dörner. Er holte sich mit der sechstbesten Zeit der Gesamtwertung den 1. Platz in der AK Herren 1. Auch Yvonne Kuhnlein (AK Damen Elite) konnte sich einen weiteren 1. Platz auf ihrer Liste gutschreiben.
Ebenfalls ausgezeichnet war der 2. Platz von Uwe Kuhnlein in der Altersklasse Herren 2. Er ließ hier die beiden Schneckenloher Markus Völker und Marco Eckert hinter sich. Sascha Liebrenz verbuchte Platz 6 in seiner Altersklasse. Lukas Hoch ließ Frank Butters vom RSV Schneckenlohe hinter sich, was ihm Platz 8 in der AK Elite sicherte.


Auf der Langstrecke (Haßbergritt 46 km) starteten Kerstin Kuhnlein und Markus Honka. Auch in diesem Rennen dominierte Kerstin Kuhnlein die Damen-Konkurrenz. Mit fast 20 Minuten Vorsprung fuhr sie vor ihren Mitstreiterinnen über die Ziellinie. Markus Honka platzierte sich auf Platz 6 in der AK Herren 1.

Erfolge Trieber Mountainbiker

Helmut Peschel, 96231 Bad Staffelstein, 31.07.2017
Bürgermeister-Meißner-Str. 7
0177 – 502 78 18

Trieber Mountainbiker auch nach dem Franken-Bike-Marathon aktiv und erfolgreich
Deutsche MTB Meisterschaft - Deutsche Meisterin Felicitas Geiger u. a. Teilnahmen an MTB Rennen regional

Einen außerordentlichen Erfolg konnte Felicitas Geiger (Team Haibike) bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Salzdetfurth einfahren. Auf der 4,6 km langen, stadtnahen Strecke konnte sie sich mit der vielfachen Deutschen Meisterin und Olympiasiegerin Sabine Spitz messen. Und das gelang ihr sehr gut. Die U23-Fahrerin, vom RVC Trieb musste 6 Runden auf dem anspruchsvollen Rundkurs mit wechselnden knackigen Anstiegen und technisch anspruchsvollen Passagen zurücklegen. So musste sie Sabine Spitz zwar ziehen lassen, konnte aber einen Ausrutscher ihrer Kontrahentin Antonia Daubermann nutzen, um mit einem Vorsprung von über einer Minute die Wertung der U23-Damen für sich zu entscheiden und den Deutschen Meistertitel nach Marktrodach zu holen. Den oberfränkischen Erfolg komplettierte die Bayreutherin Lia Schievers, die sich den 3. Platz in Bad Salzdetfurth holte.

Ebenfalls erfolgreich waren Uwe und Kerstin Kuhnlein, sowie Sascha Liebrenz. So konnten Kerstin und Uwe Kuhnlein, beim 12 Std.-Rennen in Külsheim mit 3 Runden Vorsprung im 350er Teilnehmerfeld den 1. Platz im 2er Mix einfahren. Bereits zuvor waren Kerstin Kuhnlein und Sascha Liebrenz in Schnaittach am Start. Hier sprang Kerstin kurzfristig für ihre Tochter Yvonne ein, die aus gesundheitlichen Gründen eine Zwangspause einlegen musste. Bereits von Beginn an standen die Karten gut für die beiden. Erst als Regen einsetzte und die Piste zusehends schlammiger wurde, gelang es dem Verfolgerfeld aufzuholen. Als von Betreuer Uwe Kuhnlein schon der Sieg abgeschrieben war, machte sich die Aufholjagd der Verfolger bemerkbar. Zuviele Körner hatte ihnen die Bemühungen gekostet. Letzendlich konnte die Mix-Staffel Kuhnlein/Liebrenz 10 Minuten vor ihren Verfolgern auf Platz 1 der Ergebnisliste gesetzt werden.

Einige Fahrer des RVC Trieb standen beim 2. SiLi Fichtelgebirgs Mountainbike Marathon im oberfränkischen Warmensteinach am Start - der zugleich zur Cube Cup Serie gehört.
Auf der Kurzdistanz mit 25 km und 500 Höhenmeter befand sich Simon Dörner ganz vorne in der Spitze und wurde am Ende in der AK Herren 1 starker 4ter . Lukas Hoch war direkt hinter der Spitzengruppe und fuhr ebenfalls in die Top Ten - er wurde in der Gesamtwertung 9. und wurde zugleich 2. in der AK M20.
Eva Wagner sprang unglücklich nach dem Start die Kette runter und verlor ein paar Sekunden und musste das Feld von hinten aufrollen, was ihr aber gut gelang und konnte somit noch aufs Podest fahren und den 2. Platz in der AK U17 weiblich sichern (Gesamt Damen 3.)
Annemie Guggemos fuhr ebenfalls aufs Podest und wurde Zweiter in der AK W20 (Gesamt Damen 10.) Ulrike Wagner kam auf dem 6. Platz AK W30 ins Ziel (Gesamt Damen 17.)
Auf der Mitteldistanz (50 km und über 1.000 Höhenmeter) bestätigte Uli Schmittlutz seine starke Form, gewann in der AK Herren 1 und wurde Gesamtzweiter.
Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Daniel Erhart - er siegte in der AK Herren 2 und wurde in der Gesamtwertung 7ter.
Langdistanz-Spezialist Johannes Dirauf fuhr auf Platz 6 in der AK M20 (Gesamtwertung b 9. Platz). Mr. Bike Klaus Rübensaal konnte sich ebenfalls einen Podiumsplatz sichern und wurde 2. in der AK Herren 3 (Gesamt 32.). Auch Markus Honka stand am Start und rollte als 8. in der AK Herren 1 ins Ziel - Gesamt bedeutete dies der 39. Platz.

Ein besonderes Sportereignis lies sich Heinrich Hofmann nicht nehmen. Er nutzte die Chance um am an der Triathlon-Challenge in Roth teilzunehmen. Hier machte er sich gleich die Langdistanz Langdistanz (3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen), zur Aufgabe. Und das mit Handicap. Noch vor dem Startschuss trat er in eine Scherbe. Die Wunde war bis zum Start nicht mehr ordentlich zu versorgen. Im Wasser musste Hofmann schließlich feststellen, dass hier mit harten Bandagen gekämpft wird. Zahlreiche Tritte und Schläge waren zu verkraften. Auch in der 1. Wechselzone war an eine Wundversorgung nicht zu denken. Bereits nach 20 km auf dem Rennrad, ereilte Hofmann der nächste Schicksalsschlag - ein Plattfuß. An Aufgabe war nicht zu denken und so startete der Trieber nach der Reparatur nochmals durch, was aber sichtlich an der Kraft zehrte. Nichtsdestotrotz ging es dann auch noch auf die Laufstrecke. An Schonung war auch hier nicht zu denken. Zunächst zollte die anfängliche Schonhaltung ihren Tribut. Je länger Hofmann lief, desto besser ging es ihm. Schließlich kam er nach 11:48.25 Std. ins Ziel. Dies bedeutete Platz 1602 bei 3500 Einzelstarter und eine Wettkampfathmosphäre die Heinrich Hofmann auf jedenfall zu einer weiteren Teilnahme an der Roth-Challenge veranlaßt.