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Rennberichte

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UCI-Etappenrennen 4 Stages Lanzarote

4 Mountainbiker des RVC Trieb und RVC Stetten stellten sich den Anforderungen an die Weltelite der Marathon-Mountainbiker, auf Lanzarote

Während sich hier in unserem Land die Biker noch mit Schnee und Eis, oder auf der „Rolle“ mit ihrer Saisonvorbereitung beschäftigten, zogen es Michael Zahn (RVC Stetten), der Coburger Marco Beetz, Andreas Menzel und Klaus Rübensaal (alle RVC Trieb) vor, sich mit den internationalen Größen des Mountainbikesports zu messen.
An vier Tagen stellten sie sich den Herausforderungen der beliebten Vulkaninsel Lanzarote. Staubige Sandpisten, scharfkantigen Lavafeldern und steile Anstiege warteten auf die ambitionierten Biker.
Die erste Etappe, die mit 39 km eine relativ kurze Distanz aufwies, war für die drei Trieber Menzel, Rübensaal und Beetz und dem Stettener Zahner, ideal zum Akklimatisieren. So waren sie zunächst mit ihren Ergebnissen bei diesen ungewohnten Streckenbedingungen zufrieden. Michael Zahn finishte diese Etappe in einer Zeit von 1:51:10 Std. als 71. in der Elite-Kategorie, Marco Beetz benötigte 1:32:35 Std. (Master 30 / 23.), Andreas Menzel 1:40:49 (Master 50 / 7.) und Mr. Bike 1:41:23 (Master 50 / 10.).
Zur zweiten Etappe standen die vier dann doch fast ganz hinten am Start. Nach dem Motto
„Augen zu und durch“ wurde versucht vom Start weg so schnell wie möglich, sehr weit nach vorne zu fahren.
Die Strecke führte diesmal in den Süden der Insel. Die Insel zeigte den Startern an diesem Tag super Trails und anspruchsvolle Abfahrten. Dann aber auch wieder ein paar Kilometer durch Sanddünen, die richtig an den Kräften zehrten. Das kam wiederum den „Drücker“ Andi Menzel zugute, der diese Etappe auf Platz 10 seiner Altersklasse beendete. Michael Zahner überfuhr als 66. die Ziellinie. Marco Beetz belegte Platz 31, Klaus Rübensaal Platz 9 in seiner Altersklasse.
Als 3. Etappe stand ein Bergzeitfahren über 21km auf dem Programm. Es ging direkt vom Strand in Famara zur Wetterstation Erimata de Las Nieves hoch. Dabei waren 782 Höhenmeter zu überwinden. Marco Beetz gelang es ¾ der Strecke ein hohes Tempo zu halten, bis ihm schließlich 5 km vor Ziel die Puste ausging. Trotzdem erreichte er das Ziel als 121ter (AK 32.). Zahner konnte sich zunächst auch gut positionieren, im technischen Teil der Etappe musste er jedoch zurückstecken und so reichte es für ihn nach 1:17:25 zum 64. Platz in der AK Elite. Klaus Rübensaal hingegen kamen die Berge gerade recht. Er konnte seinen M50 Kollegen Andreas Menzel ein paar Minuten hinter sich lassen. Rübensaal erreichte nach 1:12:11 Std. die Ziellinie (Platz 4.) und Andi Menzel nach 1:15:08 (AK 10.).
Am Tag 4 wurde die Ausdauer so richtig auf den Prüfstand gestellt. Es stand die Königsetappe mit 87 Km auf dem Programm. Das Rennen ging, obwohl ein langer Tag bevor stand, zügig los. Nach 45 km kam an der östlich gelegenen Talsperre der längsten Anstieg (ca. 10km) hoch zu den Windmühlen bei Tiagua. In der Reihenfolge Beetz, Rübensaal, Menzel und Zahner fuhren die 4 Biker „in den Berg rein“. Mr. Bike die Bergziege fuhr hier die meisten wertvolle Minuten raus. Oben angelangt, ging es auf den „Rückweg“ durch das biospheren Reservat mit all seinen schönen Lavafeldern. Diese verlangten den Teilnehmern einiges an Fahrtechnik ab. Endlich im Start/ Ziel Bereich angekommen, durften sich die Fahrer Zahner 5:35:00 (AK 60.), Beetz 4:22:07 (AK 24.), Menzel 4:45:40 (AK 8.) und Rübensaal 4:46:44 (AK 11.) über ihren gelungen Sturz und verletzungsfreien Saisonstart freuen.

In der Endabrechnung wurden folgende Platzierungen erreicht: Marco Beetz Platz 100 (AK 23.) in der Gesamtwertung, Klaus Rübensaal 169. (AK 7.) Andi Menzel 174. (AK 9.), Michael Zahner Platz 235 (AK 59.).

Löbichau - 12. Haldenmarathon

Eröffnung der MTB-Marathon-Saison – RVCler starten mit hervorragenden Ergebnissen in Thüringen und Unterfranken
Löbichau – 12. Haldenmarathon
Ganz so hatten es sich die beiden Steinwiesener Kerstin und Uwe Kuhnlein (beide RVC Trieb) ihren Start in die Marathon-Bike-Saison wohl nicht vorgestellt. Nachdem sie auf der Anfahrt nach Löbichau zum „Halden-Bike-Marathon“ eine Stunde im Stau verbrachten, verblieb zum Aufwärmen nur der Spurt vom Parkplatz zum Start. Nichts desto Trotz, erzielten Kerstin und Uwe ausgezeichnete Platzierungen auf der anspruchsvollen Strecke die über die rekultivierte Halde von Löbichau führte. Kerstin konnte nach ihren 54 km als schnellste Dame die Ziellinie überqueren. Uwe kämpfte bis auf's Messer und konnte, nachdem er nach dem Start auf den letzten Platz zurückfiel, auf der Langdistanz (108 km) den 2. Platz in der AK Sen.1, ergattern.
Hofheim – 10. Haßbergsprint / - rittBei sonnigen 20 Grad zog es Kerstin und Uwe Kuhnlein am darauf folgenden Wochenende nach Hofheim zum Haßbergsprint/-ritt, welcher zum 10. Mal vom Tria TC Hofheim veranstaltet wurde. Neben den beiden starteten auch Lukas Hoch, Yvonne Kuhnlein, Sascha Liebrenz und Simon Dörner in der Kategorie Haßbergsprint (36 km / ca. 770 hm). Sie traten unter anderem gegen die Schneckenloher Markus Völker, Micha Weber, Frank Butters, Marco Eckert, Jens Schwämmlein, Wolfgang Müller und dem prominentesten und erfolgreichsten fränkischen MTBler Jo Oesner, Lokalmatador aus Würzburg, an. Jo Oechsner musste sich an diesem Tag nur dem 30 Jahre jüngeren Hannes Spahn vom TSV Werneck geschlagen geben. Super lief es für Simon Dörner. Er holte sich mit der sechstbesten Zeit der Gesamtwertung den 1. Platz in der AK Herren 1. Auch Yvonne Kuhnlein (AK Damen Elite) konnte sich einen weiteren 1. Platz auf ihrer Liste gutschreiben.
Ebenfalls ausgezeichnet war der 2. Platz von Uwe Kuhnlein in der Altersklasse Herren 2. Er ließ hier die beiden Schneckenloher Markus Völker und Marco Eckert hinter sich. Sascha Liebrenz verbuchte Platz 6 in seiner Altersklasse. Lukas Hoch ließ Frank Butters vom RSV Schneckenlohe hinter sich, was ihm Platz 8 in der AK Elite sicherte.


Auf der Langstrecke (Haßbergritt 46 km) starteten Kerstin Kuhnlein und Markus Honka. Auch in diesem Rennen dominierte Kerstin Kuhnlein die Damen-Konkurrenz. Mit fast 20 Minuten Vorsprung fuhr sie vor ihren Mitstreiterinnen über die Ziellinie. Markus Honka platzierte sich auf Platz 6 in der AK Herren 1.