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Auf dieser Seite finden Sie Presseberichte vom Frankenbikemarathon und anderen Veranstaltungen des RVC-Trieb.

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Tommy Umbreit von den "mtb-news.de, eMTB-News.de" im Selbstexperiment per E-BIKE auf der Kurzdistanz.
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Titelverteidigung knapp verpasst

Einmal mehr bewiesen die Verantwortlichen des RVC Trieb und ihre mehr als 150 freiwilligen Helfer, warum der Franken-Bike-Marathon in der Mountainbike-Szene inzwischen zu den „Top 10“-Veranstaltungen in Deutschland zählt und als eines der beiden wichtigsten MTB-Radsportereignisse in Bayern gilt. Denn rund 700 Biker aus ganz Bayern und den angrenzenden Bundesländern, die auf drei Distanzen um den Sieg kämpften, ließen auch die 20. Austragung des Franken-Bike-Marathons am Sonntag zu einem großartigen sportlichen Erfolg werden.

Auch das Besucherinteresse war groß. Am Start und am Ziel sowie auf der Strecke, die durch die Gemeindegebiete von Hochstadt, Altenkunstadt, Weismain und Lichtenfels führte, standen etwa 800 bis 1000 Zuschauer und feuerten die Radsportler entsprechend an.

Diese hatten der Vereinsvorsitzende Bernhard Krauß und der Organisationschef Hermann Steinbach ab 10 Uhr im Verlauf einer Dreiviertelstunde auf die unterschiedlich langen Strecken geschickt. Den Anfang machten die E-Biker, gefolgt von den Marathonspezialisten, die auf der 87 Kilometer langen, schwierigen Strecke 2400 Höhenmeter zu bewältigen hatten. Zehn Minuten später fiel der Startschuss für die über 250 Biker, die die 48 Kilometer lange Mittelstrecke mit 1400 Höhenmetern in Angriff nahmen. Es war ein imposanter Anblick, wie das riesige Fahrerfeld, lang gezogen wie auf einer Perlenschnur aufgereiht, dem Eulenberg als erste „Bergprüfung“ entgegenraste. Dasselbe Bild bot sich wenig später noch einmal, als die über 200 Teilnehmer der Kurzdistanz über 19 Kilometer kraftvoll in die Pedale traten. Dazwischen starteten noch die Enduro-Biker.

Welch logistischen Aufwand solch eine Veranstaltung bedeutet, verdeutlichen folgende Zahlen, was von den Sportlern aufgebraucht wurde: 300 Liter alkoholfreies Weizen, 200 Liter Coca-Cola, 400 Liter isotonische Getränke, 1100 Energieriegel, 800 Sportgel, 300 Liter Mineralwasser/Apfelschorle, 450 Bananen, 300 Äpfel, 350 Birnen, 40 Wasser- und Honigmelonen, 30 Kuchen und 150 befüllte Trinkflaschen. Fünf Verantwortliche aus dem Vorstand waren seit einem Jahr mit der Organisation von Streckengenehmigungen über Personalplanung bis hin zum Rahmenprogramm beschäftigt gewesen.

Und dennoch hätte dieses Event im Chaos enden können. Hatten doch kurz zuvor einige ebenso unverantwortliche wie idiotische Unbekannte an einigen Stellen die Fahrtrichtung durch Verschieben der Abtrassierung und Verdrehen der Beschilderung geändert. Eine Torheit, die für die Radsportler gefährlich hätte enden können. Doch wurde dies durch die Fahrer der Führungsfahrzeuge rechtzeitig bemerkt und korrigiert.

Artikel vom Obermain-Tagblatt (fg/thi)

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